Raumlufttechnik für S1-Prozesstechniklabor TU Chemnitz
Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
Dresden
Veröffentlicht
Angebotsfrist
13.08.25
05.09.25, 07:00
Steckbrief
- Raumlufttechnik
- S1 Labor
- Prozesstechniklabor
- TU Chemnitz
- Umbau
- Sicherheitslabor
Zusammenfassung
Die Ausschreibung betrifft die Lieferung und Montage von raumlufttechnischen Anlagen für den Umbau von zwei Messlaborräumen im Weinholdbau der TU Chemnitz zu Biolaboren. Dies beinhaltet die Anpassung und Erneuerung der Lüftungstechnik sowie die Installation neuer Laborabluftleitungen bis über Dach. Die Arbeiten umfassen die Demontage bestehender Komponenten und die Installation neuer, chemikalienbeständiger Abluftsysteme.
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Beschreibung
Das Bauvorhaben umfasst die Nutzungsänderung im Weinholdbau der TU Chemnitz, bei der zwei Messlaborräume im 1. Obergeschoss zu Biolaboren umgebaut werden. Eine Wachstumskammer wird abgetrennt, ein Raum dient der Analytik und der zweite der Aufzucht und Auswertung. Eine Verbindung zwischen beiden Räumen wird geschaffen. Die Haustechnik wird teilweise umgebaut. Das Gebäude wurde 1972 errichtet und 2010 saniert. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Reichenhainer Straße oder den Technologie-Campus, wobei Parkplätze für Fahrzeuge bis 7,5t zur Verfügung gestellt werden. Fahrzeuge über 7,5t haben keine unmittelbare Zugänglichkeit zum Gebäude. Der Bereich vor dem Gebäude ist als Feuerwehrzufahrt freizuhalten. Der Zugang zum Gebäude ist von 6:00 bis 20:00 Uhr möglich, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Baustelle ist über Bautüren mit Schlüssel oder Zahlencode gesichert. Für den Materialtransport stehen ein Lastenaufzug (Traglast 1850kg, Maße innen: B=1,7m H=2,19m T=2,16m) und ein Personenaufzug (Traglast 1850kg, Maße innen: H=2,1m B=1,8m T=1,4m) zur Verfügung. Ein weiterer Zugang ist über das Treppenhaus möglich. Flurbreiten betragen ca. 1,9m, Außentüren sind 1,6m breit und 2,2m hoch, Raumtüren 1,10m breit und 2,2m hoch. Materialanlieferungen sind mit der TU abzusprechen und das zulässige Transportgewicht des Aufzugs ist zu beachten. Sämtliches angeliefertes Material ist zu räumen, zu entsorgen oder wieder mitzunehmen. Eine Bereitstellungsfläche für Lagerung und Entsorgungsbehälter wird von der TU zur Verfügung gestellt. Es werden keine Räume zur Lagerung bereitgestellt, außer in Ausnahmefällen nach Absprache. Baustrom, Wasser und Abwasserentsorgung sind vorhanden. Ein WC auf der Etage wird zur Verfügung gestellt. Verschmutzungen und Beschädigungen sind zu vermeiden. Die Verkehrssicherung und die Freihaltung von Rettungswegen sind ständig zu gewährleisten. Der Betrieb der TU läuft während der Arbeiten normal weiter, außer in den umzubauenden Räumen. Auf Prüfungszeiten (09.02.-07.03.2026) ist Rücksicht zu nehmen. Bestehende Installationen an Wänden und Decken sind zu schützen. Das Leistungsverzeichnis umfasst die Anpassung bzw. Erneuerung der Lüftungstechnik der drei neuen Labore der Prozesstechnik und die Installationsarbeiten der neuen Laborabluft bis über Dach. Die Demontage und Montage muss mit den Gewerken Bau, Lüftung, Heizung, Elektro und Regelungstechnik koordiniert werden. Für die Labornutzung ist ein Luftwechsel von 25m³/h/m² erforderlich, was zu folgenden Volumenströmen führt: Analytik-Labor (78m²) 2.000 m³/h, Aufzucht-Labor (65m²) 1.650 m³/h, Wachstumskammern (22m²) 550 m³/h. Der Mindestaußenluftvolumenstrom beträgt 4.200 m³/h. Benachbarte Räume werden mit 900m³/h und 2.100m³/h Luftmengen versorgt, was einen Zuluftvolumenstrom von 7.200m³/h am Raumeintritt ergibt. Der maximale Abluftvolumenstrom beträgt 6.960m³/h. Die bestehende Lüftung deckt nur etwa die Hälfte des zukünftigen Bedarfs ab, daher muss das Luftkanalnetz erweitert und angepasst werden. Die derzeitigen Lüftungskomponenten werden demontiert und neu aufgebaut. Weiterführende Leitungen werden provisorisch abgesichert. Die Luftleitungen im Schacht S2 bis zu den Brandschutzklappen bleiben erhalten. Die Luftgeschwindigkeit in der Verteilleitung im Schacht S2 erhöht sich auf ca. 6,2 m/s. Eine separat geführte und chemikalienbeständige Prozessabluft ist für Laborabzüge, Gefahrstoff- und Gasflaschenschränke sowie Absaughauben erforderlich. Das Prozessabluftnetz inklusive Ventilator und Ausblasung über Dach wird neu aufgebaut. Der Bedarf für die Prozessabluft beträgt 2.060 m³/h, ausgelegt wird mit 80% Gleichzeitigkeit (1.800 m³/h). Die Leitungsführung erfolgt über Raum 180 zum Schacht S2 bis in die Lüfterzentrale im 5. OG. Die Installation im Schacht ist beengt. In der Lüfterzentrale werden Schalldämpfer und Ventilator platziert. Die Abluft wird über einen bestehenden Deckendurchbruch durch das Dach geführt. Im Schacht S2 sind Platzreserven für eine maximale Rohrdimension von DN280 ermittelt worden. Die Luftgeschwindigkeiten betragen bei vollem Volumenstrom ca. 8,12 m/s. Das lichte Maß zwischen den Heizungssträngen wird durch Anpassung der Isolierung auf 29cm erweitert. Das bestehende DN250 Wickelfalzrohr der Prozessabluft wird umverlegt, um Installationsplatz für die DN280 PPs Rohrleitung zu schaffen. Nach Fertigstellung sind Bestands- und Revisionspläne zu erstellen.
Zeitplan
- Bekanntmachung13.08.25
- Heute30.08.25
- Abgabefrist05.09.25
- Veröffentlichungsende05.09.25
Ausschreibung
Reichweite:
NATIONAL
Vergabeart:
Vergabeverordnung:
Leistung:
Bauleistungen
Erfüllungsort:
Reichenhainer Str. 70, 09126 Chemnitz, Deutschland
Abgabe
Abgabeform:
Elektronisch
Lose
Raumlufttechnik Bio S1 Labor
Raumlufttechnik Bio S1 Labor
Dokumente
Dateiname
- Dateien für Angebot7 Dateien
- Leistungsverzeichnis1 Datei
- Zusätzliche Informationen14 Dateien
FAQ
Weitere Ausschreibungen zu:

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