Aufzugsanlage für Bundesamt für Verbraucherschutz Braunschweig
Auftraggeber
Staatliches Baumanagement Braunschweig
Braunschweig
Veröffentlicht
Angebotsfrist
14.08.25
16.09.25, 07:30
Stichwörter
- Aufzug
- Aufzugsanlage
- Montage
- Lieferung
- Sanierung
- BVL
- Bundesamt für Verbraucherschutz
- Gebäudetechnik
Zusammenfassung
Die Ausschreibung betrifft die Lieferung und Montage einer Aufzugsanlage in einem bestehenden Gebäude. Es handelt sich um einen Treibscheibenaufzug ohne Maschinenraum für 630 kg Tragkraft und 3 Haltestellen, der barrierefrei ausgeführt werden muss. Die Arbeiten umfassen die Installation in einem vorhandenen Mauerwerkschacht, die Anpassung von Rohbauöffnungen, die Lieferung und Montage von Schachttüren, Kabinentüren, Tableaus, Antrieb und Steuerung sowie die Durchführung aller erforderlichen Prüfungen und die Übergabe der Dokumentation.
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Beschreibung
Die Ausschreibung bezieht sich auf die Lieferung und Montage einer Aufzugsanlage in Gebäude 247 des Thünen-BVL-Campus in Braunschweig. Die Anlage ist als Treibscheibenaufzug ohne Maschinenraum konzipiert, mit einer Tragkraft von 630 kg (8 Personen) und einer Nenngeschwindigkeit von 1,0 m/s. Die Förderhöhe beträgt 6370 mm, und die Anlage muss barrierefrei gemäß DIN 18040 und EN 81-70 ausgeführt werden. Der Aufzug wird in einem bestehenden Mauerwerkschacht installiert, wobei die Rohbauöffnungen gemäß Ausführungsplanung hergestellt werden. Die Schachtgrubentiefe beträgt 1100 mm und die Schachtkopfhöhe 4660 mm. Die Schachtentlüftung erfolgt über ein V2A-Lüftungsgitter. Eine fest installierte Abstiegsleiter und Aufsetzpuffer gemäß EN 81-20 sind Teil des Lieferumfangs. Die Führungsschienen für Fahrkorb und Gegengewicht müssen nach DIN ISO 7465 mit eingeengten Toleranzen ausgeführt und mit zugelassenen Dübeln befestigt werden, wobei die Festigkeit durch Ausziehversuche nachzuweisen ist. Automatische Schienenöler und Ölauffangbehälter sind ebenfalls zu liefern. Die Schachtinstallation umfasst Zugentlastung in halogenfreien Kabelkanälen, Schutzrohre für Leitungen zu Schachttüren, Tableaus und Schaltern sowie geschützte Anordnung elektronischer Bauteile. Inspektionsfahrtregister, Notaustaster und Notruftaster sind in der Schachtgrube zu installieren. Die Schachtbeleuchtung erfolgt mit LED-Lampen oder -Bändern in jeder Etage, im Schachtkopf und in der Schachtgrube. Eine normgerechte Gegengewichtsabtrennung ist in der Schachtgrube vorzusehen. Die Schachttüren müssen der EN 81-58 entsprechen, bauaufsichtlich zugelassen für feuerbeständige Schächte nach DIN 4102 sein und als zweiblättrige, seitlich öffnende Schiebetüren ausgeführt werden. Die lichte Breite beträgt 900 mm und die lichte Höhe 2100 mm. Türblätter und Rahmen sind aus Stahlblech mit V2A-Struktur Leinen belegt, Türschwellen aus Aluminium. Die Befestigung der Schachttüren erfolgt mit zugelassenen Schwerlastdübeln. Umfassungszargen aus V2A mit einer Materialstärke von mindestens 1,5 mm sind für Mauerleibungen bis 400 mm Tiefe vorzusehen, mit einem Zargenspiegel von bis zu 150 mm und rückseitiger Dämmung. Die Kabinentür ist als waagerecht bewegte Schiebetür analog zu den Schachttüren ausgeführt. Das Türantriebssystem ist gleichstrom- oder frequenzgeregelt mit Zahnriemenantrieb und stufenloser Einstellung von Geschwindigkeit und Beschleunigung. Die Schließkantenüberwachung erfolgt durch einen Lichtvorhang. Außenruftableaus je Haltestelle mit V2A-Deckplatte und Großflächentastern (50x50 mm) sind vorgesehen, mit umlaufender optischer und akustischer Rufquittierung sowie taktiler und Braille-Beschriftung. Piktogramme "Aufzug im Brandfall nicht benutzen" gemäß EN 81-73 sind eingraviert. Eine Weiterfahrt-/Standanzeige als TFT-Display ist je Haltestelle vorgesehen. Das Kabinen-Bedientableau ist als durchlaufendes Tableau oder Tableauschotte in V2A geschliffen K240 ausgeführt, mit Großflächentastern analog den Außenrufen. Es enthält zusätzlich Alarmtaster, Gegensprechanlage, Tür-Auf/Zu-Taster und einen Schlüsselschalter für Vorzug. Die Haupthaltestelle (EG) ist besonders gekennzeichnet. Die Kabinenbeleuchtung erfolgt über ein Flatlightpanel mit homogener LED-Beleuchtung. Ein Handlauf aus V2A Rundrohr ist umlaufend montiert. Ein Spiegel über die gesamte Kabinenbreite ist an der Rückwand angebracht. Rammschutzleisten sind an den Seiten- und Rückwänden vorgesehen. Auf dem Kabinendach sind ein Ventilator und eine Inspektionsfahrtvorrichtung mit Alarmtaster, Notlicht und Sprechstelle installiert. Die Fahrkorbschürze gemäß EN 81-20 ist mindestens 750 mm hoch. Die Steuerung ist eine 1-Knopf-Abwärtssammelsteuerung mit Mikroprozessor- und Bussystem, stufenweiser Abschaltung von Stromverbrauchern und Energieeffizienzklasse B nach VDI 4707. Das Notrufsystem muss gemäß EN 81-20 und -28 ausgeführt sein, mit Sprechstellen in der Kabine, Notruftastern und einer selbstüberwachenden Notstromversorgung. Die Telefonanbindung erfolgt über ein GSM-Gateway im 4G-Netz. Die Anlage muss die CE-Kennzeichnung tragen und die Konformitätserklärung sowie Prüfbücher und ZÜS-Endabnahmebescheinigungen sind vom Auftragnehmer zu erstellen und einzureichen. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 4 Jahre bei Abschluss eines Wartungsvertrages, sonst 2 Jahre.
Zeitplan
- Bekanntmachung14.08.25
- Heute29.08.25
- Abgabefrist16.09.25
- Veröffentlichungsende16.09.25
Ausschreibung
Reichweite:
NATIONAL
Vergabeart:
Vergabeverordnung:
Leistung:
Lieferleistungen
Klassifizierung:
Wartung von Aufzugsanlagen
Bauarbeiten
Installation von Aufzügen
Aufzüge
Erfüllungsort:
38116 Braunschweig, Deutschland
Abgabe
Abgabeform:
Elektronisch
Lose
Lieferung und Montage einer Aufzugsanlage
Lieferung und Montage einer Aufzugsanlage für die Sanierung des Gebäudes 247 des Bundesamts für Verbraucherschutz (BVL) in Braunschweig
Dokumente
Dateiname
- vertragsbedingungen9 Dateien
- leistungsbeschreibungen2 Dateien
- sonstiges3 Dateien
- vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente13 Dateien
- anschreiben2 Dateien
FAQ
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