Integriertes Mobilitätskonzept für die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Ostfeld in Wiesbaden
Auftraggeber
SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH als Entwicklungsträger und Treuhänder gemäß § 167 BauGB für die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW)
65187, Wiesbaden
Veröffentlicht
03.06.26
Angebotsfrist
06.07.26, 10:00
Steckbrief
Zusammenfassung
Die Ausschreibung betrifft die Erarbeitung eines integrierten Mobilitätskonzeptes für das neue Stadtquartier Ostfeld in Wiesbaden. Das Konzept soll als fachliche Grundlage für die städtebauliche Rahmenplanung dienen und alle Verkehrsmittel sowie deren Einbindung in das übergeordnete Netz berücksichtigen. Ziel ist die Entwicklung eines zukunftsorientierten, klimaresilienten und MIV-armen Stadtquartiers. Die Leistungen werden phasenweise abgerufen und umfassen neben der Konzepterstellung auch die fachliche Begleitung des Rahmenplanungsprozesses. Die Bearbeitung erfolgt in einem iterativen Prozess in enger Abstimmung mit weiteren Fachdisziplinen und Akteuren.
Zeitplan
Ausschreibung
Voraussetzungen
- Zwei vergleichbare Referenzprojekte aus dem Bereich Ausarbeitung bzw. Erstellung von 'Mobilitätskonzepten/Erschließungskonzepten' für ein Stadtquartier (gemischt-genutztes Quartier mit Wohnen) aus den letzten ca. zehn Jahren (2015-heute) und einer Größe von mind. 10 ha.
- Ein vergleichbares Referenzprojekt aus dem Bereich Handlungsempfehlungen und Umsetzungsstrategien von 'Mobilitätskonzepten / Erschließungskonzepten' für ein Stadtquartier (gemischt-genutztes Quartier mit Wohnen) aus den letzten ca. zehn Jahren (2015-heute) und einer Größe von mind. 10 ha.
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Deckungssumme: 3.000.000 € für Personenschäden sowie 5.000.000 € für Sach- und Vermögensschäden, jeweils 2-fach maximiert)
- Gesamtumsatz innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (Durchführbarkeitsstudie, Beratung, Analyse)
- Eintragung in ein Berufsregister oder Handelsregister
- Bei juristischen Personen: Auszug aus dem Handelsregister oder sonstigen einschlägigen Berufsregister (nicht älter als 01.01.2026)
- Bei natürlichen Personen: Kopie der Gewerbeanmeldung
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen sowie die Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt gem. HVTG
- Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte und der für das Projekt verantwortlichen Bearbeiter
- Angabe der Anzahl der beschäftigten Ingenieurinnen und Ingenieure / Planerinnen und Planer / sonstige Mitarbeitende mit einschlägiger Berufserfahrung im Bereich Mobilitätskonzepte von ≥ 5 Jahren
- Angabe der Anzahl der beschäftigten Projektleiterinnen / Projektleiter im Bereich Mobilitätskonzepte mit einschlägiger Berufserfahrung ≥ 10 Jahre
- Jährliches Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten (davon Führungskräfte)
- Eigenerklärung über beabsichtigte Unteraufträge
- Aussagekräftige Unternehmensdarstellung
- Nachweis über bereits durchgeführte Projekte mit projektbeteiligten städtischen Ämtern, Gesellschaften und externen Sachverständigen in Kommunen mit über 100.000 Einwohnenden
FAQ
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