Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo) für Bauvorhaben in Halle (Saale)
Auftraggeber
TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH
06120, Halle (Saale)
Veröffentlicht
15.07.26
Angebotsfrist
17.08.26, 11:00
Steckbrief
Zusammenfassung
Die TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH schreibt Leistungen zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo) für den Neubau des Business Development Center (BDC) aus. Der Auftrag umfasst die planungsbegleitende Koordination, die Vorbereitung der Baustelle sowie die baubegleitende Koordination während der Ausführungsphase. Die Leistungen erstrecken sich über einen Zeitraum bis Dezember 2030. Ziel ist die Gewährleistung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes auf der Baustelle unter Berücksichtigung paralleler Bauaktivitäten.
Zeitplan
Ausschreibung
Voraussetzungen
- Nachweis von fünf Büroreferenzen aus den letzten fünf Jahren über die Erstellung eines SiGe-Plans für die Bauausführung gemäß Baustellenverordnung (BaustellV) oder vergleichbarer Vorschriften. Die Referenzprojekte müssen jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen: Hochbauvorhaben mit einer Bruttogrundfläche (BGF) von mindestens 2.000 m², Baukosten gemäß DIN 276 (KG 200-700) von mindestens 10 Mio. € netto.
- Persönliche Referenzen des vorgesehenen SiGe-Koordinators (Projektleiters): Nachweis von zwei persönlichen Referenzen des für die Leistung vorgesehenen Si-Ge-Koordinators aus den letzten fünf Jahren über vergleichbare Leistungen gemäß Baustellenverordnung (BaustellV) oder vergleichbarer Vorschriften. Die Referenzen müssen insgesamt folgende Mindestanforderungen erfüllen: mindestens eine Referenz als SiGe-Koordinator bei einem Bauvorhaben mit mindestens zwei zeitlich und räumlich parallel verlaufenden Teilprojekten, mindestens eine Referenz als SiGe-Koordinator bei einem Bauvorhaben mit mindestens sechs gleichzeitig tätigen Gewerken über einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens zwölf Monaten sowie Baukosten gemäß DIN 276 (KG 200-700) von mindestens 10 Mio. € netto.
- Der Mindestumsatz muss im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahren (2023-2025) 100T€ brutto des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft betragen.
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer mind. Deckungssumme von 500.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden und 1.000.000 EUR für Personenschäden. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss min. das Zweifach dieser Deckungssummen betragen. Falls derzeit keine Berufshaftpflichtversicherung in der Höhe der geforderten Deckungssumme besteht, ist die Erklärung eines Versicherers beizufügen, wonach dieser bereit ist, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung zu den o. g. Bedingungen mit dem Bieter abzuschließen.
- Nachweis über die Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung durch Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister
- Erklärungen und Angaben zur Eignungsprüfung (auch von NUN)
- Eigenerklärung zur Umsetzung der Sanktion VO der EU im Bezug zu Russland (auch von NUN)
- Bewerbererklaerung_gem_RdErl_MW_21.11.2008_41-3257-03 (auch von NUN)
- Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen, wenn ein Nachunternehmereinsatz beabsichtigt ist
- Angabe des Bewerbers zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen. Sollten keine Verknüpfungen bestehen, ist eine Negativerklärung abzugeben. Diese ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
- Nachweis Projektleitung: - berufliche Mindestqualifikation: abgeschlossene Ausbildung oder Hochschulabschluss (Ingenieurwesen, Architektur, Bautechnik oder vergleichbare Fachrichtung) - welches zur Bearbeitung der Aufgabestellung befähigt, Nachweis durch Abschlussurkunde, Nachweis RAB 30 oder gleichwertig
- Mindestanforderung: Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Bieters der letzten drei Jahre (2023-2025) muss mindestens 3 Mitarbeiter betragen.
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