Untersuchung von Radionuklid-Bindungsmechanismen in Zement (GTS-CIM-Experiment)
Auftraggeber
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE)
10623, Berlin
Veröffentlicht
13.05.26
Angebotsfrist
24.06.26, 06:00
Steckbrief
Zusammenfassung
Das Forschungsvorhaben umfasst die Untersuchung von Radionuklid-Bindungsmechanismen in Zementproben aus dem in-situ CIM-Experiment im Felslabor Grimsel. Ziel ist die Aufklärung der Bindungsformen von I-129 und Cl-36 mittels sequentieller Extraktion, um das Prozessverständnis zur Radionuklidmobilität unter realitätsnahen Endlagerbedingungen zu verbessern. Die Arbeiten beinhalten die Entwicklung eines Extraktionsverfahrens, die Durchführung der Versuche an fünf Zementmörtelproben sowie die analytische Quantifizierung und mineralogische Charakterisierung der Feststoffe. Die Ergebnisse sollen zur Validierung von Sicherheitsbewertungsmodellen beitragen.
Zeitplan
Ausschreibung
Voraussetzungen
- 1 Referenzprojekt zum Nachweis der Expertise in der Konzeption und Durchführung von Batch-Versuchen zur Rückhaltung oder Mobilisierung von Radionukliden an/aus Mineralphasen.
- 1 Referenzprojekt, das die Expertise auf dem Gebiet der Zementchemie belegt - insbesondere hinsichtlich des Verhaltens von Radionukliden im Zementumfeld.
- 1 Referenzprojekt, das die Erfahrung im experimentellen Umgang mit I-129 und/oder Cl-36 belegt.
FAQ
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