Tief- und Rohbauarbeiten Trogkanal Kraftwerk Herrenhausen

Auftraggeber

enercity Netz GmbH

30459 Hannover

Veröffentlicht

05.10.2026

Angebotsfrist

06.11.2026, 11:00 Uhr

Steckbrief

Tiefbau
Rohbau
Trogkanal
Kraftwerk
Stahlbeton
Erdbau
Verbau
Gründung

Zusammenfassung

Vergabe der Tief- und Rohbauarbeiten zur Herstellung des Trogkanals "Kraftwerk Herrenhausen" im Rahmen der Maßnahme "Elektrische Neuanbindung Umspannwerk Leinhausen" der enercity Netz GmbH. Die Leistung umfasst insbesondere die Errichtung eines unterirdischen Stahlbeton-Trogkanals einschließlich der hierfür erforderlichen Erd-, Tiefbau-, Verbau-, Gründungs- und Rohbauarbeiten sowie die Herstellung zugehöriger Schächte, Übergangsbauwerke, Durchführungen und weiterer konstruktiver Bauwerke. Die Bauleistungen werden auf einem in Betrieb befindlichen Gelände der enercity Netz GmbH ausgeführt.

Zeitplan

Bekanntmachung05.10.2026
Heute11.10.2026
Bieterfragenfrist30.10.2026
Abgabefrist06.11.2026
Veröffentlichungsende06.11.2026
Laufzeitbeginn01.03.2027
Laufzeitende30.08.2028

Ausschreibung

Reichweite:EU-Weit
Vergabeart:Offenes Verfahren
Vergabeverordnung:SektVO
Leistung:Bauleistungen
Klassifizierung:
Bauarbeiten
Bau von Unterwerken
Erdbewegungsarbeiten
Zuschlagskriterien:
Angebotspreis (80.0%)Zeitmanagement / Bauzeitkonzept (20.0%)
Erfüllungsort:Leinhäuser Weg 11, 30419 Hannover, DE929, Deutschland

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Auftraggeber

Name

Adresse

Website

Kontakt

Teilnahme

Abgabeform:Elektronisch
Angebotssprachen:Deutsch
Anzahl der Angebote:
Mehrere Hauptangebote sind nicht zulässig.Nebenangebote sind nicht zulässig.

Voraussetzungen

Referenzen:
  • Mindestens zwei Referenzprojekte der letzten 5 Jahre über die Herstellung von Stahlbetonbauwerken vergleichbarer Größenordnung und technischer Komplexität aus dem Bereich Ingenieur-, Kanal-, Wasserbau-, Trog-, Becken- oder vergleichbarer Infrastrukturprojekte aus Stahlbeton.
  • Min 1 Referenzprojekt der letzten 5 Jahre mit Herstellung, Lieferung und Montage großformatiger tragender Stahlbetonfertigteile.
  • Mindestens eine Referenz muss die Durchführung eines Bodenmanagements bei belasteten Böden einschließlich Probenahme, Analytik, getrennter Bodenführung, Massenlogistik, Zwischenlagerung, Wiedereinbau- bzw. Verwertungskonzept und Entsorgungsmanagement umfassen.
  • Mindestens eine Referenz muss Erfahrungen mit Fugenkonstruktionen, Fertigteilanschlüssen, konstruktiven Einbauteilen sowie Abdichtungs- oder Dichtigkeitsanforderungen an Stahlbetonbauwerke nachweisen.
Finanziell:
  • Spezifischer Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich der Ausschreibung - Tief- und Fertigteilbetonbau / Fertigteil- und Betonbau: mindestens 5 Mio. EUR (ohne gesetzliche Umsatzsteuer), wobei mindestens 3 Mio. EUR Umsatz netto im Bereich der Leistungen des Fertigteil- und Betonbaus erzielt worden sein müssen.
  • Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung: Personenschäden mind. 10,0 Mio. EUR, Sachschäden mind. 10,0 Mio. EUR, Vermögensschäden mind. 10,0 Mio. EUR.
Rechtlich:
  • Existenznachweis / Registereinträge: Aktuelle Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung/-ummeldung bzw. Eintragung in das Handelsregister.
  • Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung.
  • Erklärung zum Mindestlohn (NTVergG, MiLoG).
  • Eigenerklärung zur Anwendung der Russland-Sanktionen.
  • Erklärung zur Einhaltung des Deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LKSG).
  • Erklärung zu § 123 GWB und §124 GWB.
Sonstige:
  • Fachspezifische Zertifizierungen: Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961, WPK-Nachweis für das vorgesehene Fertigteilwerk gemäß DIN EN 13369 und DIN 1045-4, Herstellerqualifikation zum Schweißen von Betonstahl gemäß DIN EN ISO 17660-1/-2, Qualifikationsnachweise des Schweißpersonals gemäß DIN EN ISO 9606-1.
  • Bildungs- und Berufsqualifikationen des einzusetzenden Fachpersonals (Bauleiter Bodenschutz, Bauleiter Betonbau, Polier Betonbau, betontechnologische Fachkraft, verantwortliche Schweißaufsichtsperson).
  • Qualitätssicherung und Fachkunde: Einhaltung DIN EN 206 i. V. m. DIN 1045-2 und DIN 1045-3, Erfahrung mit wasserundurchlässigen Betonbauwerken nach DAfStb-WU-Richtlinie, Bereitschaft zur Durchführung der erforderlichen Fremd- und Eigenüberwachung.
  • Anzahl der Mitarbeiter in der Europäischen Union.
  • Vereinbarung zur Vertraulichkeit.

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