Digitalisierung physischer Archive beim Bayerischen Rundfunk
Auftraggeber
Bayerischer Rundfunk A.d.ö.R.
80335, München
Veröffentlicht
03.06.26
Angebotsfrist
06.07.26, 12:00
Steckbrief
Zusammenfassung
Gegenstand dieses Vertrages ist die vollständige, datenschutzkonforme und qualitätsgesicherte Digitalisierung der physischen Archivbestände der Abteilung "Rechtemanagement und -strategie" (RM-S) des Bayerischen Rundfunks (BR). Die zu digitalisierende Bestände liegen überwiegend in Form von Aktenordnern und Karteikarteneinheiten (Hörfunk und Fernsehen) vor. Die Leistung umfasst insbesondere Ausräumen, Verpacken, Transport, Zwischenlagerung und Rücktransport von ausgewählten Beständen, fachgerechte Vorbereitung und Digitalisierung der Unterlagen, Indexierung und Metadatenerfassung, Bereitstellung der Digitalisate in standardisierten, systemneutralen Formaten, qualitätsgesicherte Durchführung des Gesamtprozesses einschließlich Pilotphase sowie datenschutzkonforme Vernichtung der hierfür vorgesehenen Unterlagen.
Zeitplan
Ausschreibung
Voraussetzungen
- Vorlage von drei geeigneten Referenzen - Der Bieter hat (ausschließlich) drei geeignete Referenzen vorzulegen und in Anlage 11 auf maximal 3 Seiten pro Referenz zu beschreiben. Die Referenzen müssen innerhalb der letzten drei Jahre abgeschlossen sein. Die Referenzen müssen Leistungen zur Digitalisierung physischer Dokumentenbestände umfassen und hinsichtlich Art und Umfang mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sein.
- Bonitätsnachweis - Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit muss ein Nachweis der Bonität anhand eines Bonitätsnachweises zum Beispiel mittels Zeugnisses einer Wirtschaftsauskunftei (Creditreform, Bürgel, o.ä.) oder eines gleichwertigen Nachweises einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bieter angemeldet ist (nicht älter als 6 Monate), aus welchem eine Risikoklasse/Ausfallwahrscheinlichkeit zweifelsfrei ablesbar ist, vorgelegt werden. Mindestanforderung: Nachweis einer Ausfallwahrscheinlichkeit von maximal 1,5 %.
- Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung - Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist (Handelsregisterauszug, nicht älter als 1 Jahr) falls das Unternehmen des Bieters bei einem Registergericht eingetragen wurde.
- Nachweis einer Betriebshaftpflicht-Versicherung mit den geforderten Deckungssummen - Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit muss ein Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung für das Leistungsbild des ausgeschriebenen Auftrages (bei Bewerbergemeinschaften vorzulegen für jedes Mitglied) durch Vorlage einer Bestätigung der Versicherung zumindest in Kopie (nicht älter als 12 Monate) vorgelegt werden. Mindestanforderung: Mindestdeckungssummen der Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden in Höhe von 5,0 Mio. Euro und Vermögensschäden in Höhe von 1 Mio. Euro (mindestens zweifach maximiert pro Jahr).
- Nachweis einer IT-Haftpflicht / Cyberversicherung - Nachweis einer IT-Haftpflicht / Cyberversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR je Vorfall nach, die Risiken im Zusammenhang mit Datenpannen, unbefugten Zugriffen sowie Malware-Befall bei der Verarbeitung umfassen.
- Nachweis einer Transportversicherung - Nachweis einer Transportversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR je Fahrt die Risiken gegen Verlust, Diebstahl und Beschädigung wäh-rend des Transports umfasst und ausdrücklich auch Drittunterlagen mit hohem Schutzbedarf umfasst.
- Bewertung der beim Bieter implementierten Prozesse für Qualitätsmanagement bezogen auf die Digitalisierung von Dokumenten - Der Bieter hat die beim Bieter implementierten Prozesse für Qualitätsmanagement bezogen auf die Digitalisierung von Dokumenten auf maximal 2 Seiten zu beschreiben.
- Beschreibung der Ausstattung der technischen Geräte - Der Bieter hat für die Leistungserbringung vorgesehene Ausstattung der technischen Geräte auf maximal 2 Seiten zu beschreiben. Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen: Scanleistung der eingesetzten Geräte (Seiten pro Minute, Duplexfähigkeit), Unterstützung verschiedener Dokumententypen (Normalpapier, dünnes und dickes Papier, Karteikarten) sowie Funktionen zur automatisierten Qualitätssicherung (z.B. Leerseitenerkennung, Schräglagenkorrektur, automatischer Bildzuschnitt).
FAQ
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