| Referenzen: | - Bauvorhaben mit besonderen Sicherheitsanforderungen (Mindestanforderung): Mindestens 2 (bis 5) Referenzen über Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, bei der mindestens die Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI für ein Bauvorhaben mit besonderen Sicherheitsanforderungen erbracht wurden. Der Projektabschluss der Referenz darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen. Die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276 müssen mindestens 50 Mio. € brutto betragen.
- Funktionale Leistungsbeschreibung für eine GU-/GÜ-/TU-Vergabe (Mindestanforderung): Mindestens 2 (bis 5) Referenzen über Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI einschließlich der Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung als Grundlage für die Vergabe und Realisierung eines Bauvorhabens durch einen Generalunternehmer oder Generalübernehmer. Der Projektabschluss der Referenz darf nicht länger als 7 Jahre zurückliegen. Die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276 müssen mindestens 50 Mio. € brutto betragen.
- BIM-gestützte Objektplanung (Mindestanforderung): Mindestens 2 (bis 5) Referenzen über Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, bei der unter Anwendung einer BIM-basierten Planungsmethode mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 nach HOAI erbracht wurden. Der Projektabschluss der Referenz darf nicht länger als 7 Jahre zurückliegen. Die Referenz muss die modellbasierte Koordination und Integration von mindestens drei Fachplanungsdisziplinen nachweisen. Die beplante BGF muss mindestens 30.000 m² betragen.
- Koordination einer komplexen Fachplanung (Mindestanforderung): Mindestens 2 (bis 5) Referenzen über Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, bei der mindestens die Leistungsphasen 1 bis 5 nach HOAI erbracht wurden und die Koordination einer Vielzahl von Fachplanungsdisziplinen Bestandteil des Leistungsumfangs war. Der Projektabschluss der Referenz darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen. Die Referenz muss die fachübergreifende Abstimmung und Integration der Planungsergebnisse in die Objektplanung nachweisen. Hierbei müssen mindestens sieben Fachplanungsdisziplinen eingebunden gewesen sein. Die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276 müssen mindestens 50 Mio. € brutto betragen.
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| Finanziell: | - In den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bzw. der Eignungsleiher (ggf. kumuliert) mindestens jeweils einen Netto-Umsatz von EUR 10.000.000,00 pro Geschäftsjahr mit vergleichbaren Leistungen (Planungsleistungen) erwirtschaftet haben.
- Nachweis der Versicherung: Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit pauschaler Mindestdeckungssummen von wenigstens EUR 5.000.000,00 für Personenschäden und EUR 5.000.000,00 für Sach- und Vermögensschäden ODER bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen beträgt die Mindestdeckungssumme EUR 10.000.000,00.
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| Rechtlich: | - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 Abs. 1 VgV
- Eigenerklärung zur Einhaltung restriktiver Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands
- Eigenerklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit
- Eigenerklärung zum Nachunternehmereinsatz
- Einreichung eines Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate), soweit der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ der Nachunternehmer eintragungspflichtig ist.
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| Sonstige: | - In den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bzw. der Eignungsleiher jeweils mindestens 20 jahresdurchschnittlich angestellte MitarbeiterInnen, davon 10 ArchitektInnen/ IngenieurInnen als Vollzeitäquivalente tätig sind, nachweisen.
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