Aufzugsanlagen für den Neubau des AKK

Auftraggeber

AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH

22763 Hamburg

Veröffentlicht

23.09.2026

Angebotsfrist

26.10.2026, 10:30 Uhr

Steckbrief

Aufzugsanlagen
Wartung
Notruf
Krankenhaus
Neubau

Zusammenfassung

Die Ausschreibung betrifft die Lieferung und Montage einer Aufzugsanlage für das Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg im Rahmen der Aufstockung des Reha-Gebäudes. Der Beschaffungsgegenstand umfasst einen Bettenaufzug mit einer Nutzlast von 2630 kg, der vier Geschosse bedient. Die Anlage ist als Evakuierungsaufzug mit dynamischer Brandfallsteuerung auszuführen. Die Leistungen beinhalten zudem die Lieferung und Montage der Schachtausrüstung sowie die Inbetriebnahme und Abnahme der Anlage.

Zeitplan

Bekanntmachung23.09.2026
Heute28.09.2026
Abgabefrist26.10.2026
Veröffentlichungsende26.10.2026

Ausschreibung

Reichweite:EU-Weit
Vergabeart:Offenes Verfahren
Vergabeverordnung:VOB/A
Leistung:Bauleistungen
Klassifizierung:
Bauarbeiten
Aufzüge, Schrägaufzüge, Hebezeuge, Rolltreppen und Rollsteige
Aufzüge
Installation von Aufzügen
Wartung von Aufzugsanlagen
Zuschlagskriterien:
100% Preis
Erfüllungsort:Bleickenallee 38, 22763 Hamburg, DE600, Deutschland

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Auftraggeber

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Teilnahme

Abgabeform:Elektronisch
Angebotssprachen:Deutsch
Anzahl der Angebote:
Mehrere Hauptangebote sind zulässig.Nebenangebote sind nicht zulässig.

Lose

Aufzugsanlagen

Im 1. OG wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des I-Hauses dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke. Darüber hinaus befinden sich dort Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Ein großer Aufenthaltsbereich dient dem Warten zwischen den einzelnen Untersuchungen. Dienende Räume, wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot. 2. Obergeschoss: Das 2. OG wird ebenso als Ausweichfläche für das neu zu errichtende I-Haus genutzt und dient als Bettenstation. Das Geschoss weist 16 Patientenzimmer mit 20 Betten auf. Hinzu kommen Flächen für den interdisziplinären Stützpunkt und Personalaufenthalt, Untersuchungsräume, Büroräume, die Verteilküche, Lager- und Sanitärräume. Während der Interimsphase werden die vorhandenen Flächen im Übergang Nord und die Flächen im Neubau der Reha-Aufstockung eine funktionale Einheit bilden. 3. Obergeschoss: In das 3. OG zieht die Station für Kinder- und Jugendpsychiatrie ein, die zurzeit im H-Haus untergebracht ist. Es stehen 15 Patientenzimmer mit 18 Betten zur Verfügung sowie Therapie-, Untersuchungs-, Aufenthalts- und Arbeitsräume für das Personal. Wohnungsähnliche Gemeinschaftsflächen berücksichtigen die Tatsache, dass sich die Kinder und Jugendlichen über einen längeren Zeitraum dort aufhalten werden. Die Station wird auch nach Beendigung der Interimsnutzung des darunter liegenden Geschosses an dieser Stelle verbleiben und zusätzliche Büro- und Therapieräume als Nachnutzung im 2. OG erhalten. Gebäudeerschließung: Das Reha-Gebäude grenzt nördlich an einen bestehenden Treppenraum an, der das Gebäude "Übergang Nord" und das Reha-Gebäude miteinander verbindet und erschließt. Der bestehende Treppenraum wird erweitert und erhält einen zusätzlichen Bettenaufzug, um der zukünftig vergrößerten Bettenanzahl Rechnung zu tragen. Der zweite Rettungsweg wird über eine neue Außentreppe im nordöstlichen Bereich der Aufstockung sichergestellt. Konstruktion: Die dreigeschossige Aufstockung wird in der Stahlbetonbauweise errichtet. Diese besteht aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Aufgrund der zusätzlichen Gebäudelasten und um im Erdgeschoss größere Eingriffe vermeiden zu können, werden die Decken aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise geplant (Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern). In definierten Kernbohrzonen werden vorgespannte Massivplatten zum Einsatz kommen. Die Technikzentrale auf dem Dach des Übergang Nord wird als leichte Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach geplant und mit Sandwichelementen verkleidet. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit einer Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein Flachdach als extensiv begrüntes Warmdach mit Photovoltaikmodulen. Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden. Genauere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen (insbesondere dem Leistungsverzeichnis) zu entnehmen.

Wartung / Notruf

Im 1. OG wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des I-Hauses dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke. Darüber hinaus befinden sich dort Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Ein großer Aufenthaltsbereich dient dem Warten zwischen den einzelnen Untersuchungen. Dienende Räume, wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot. 2. Obergeschoss: Das 2. OG wird ebenso als Ausweichfläche für das neu zu errichtende I-Haus genutzt und dient als Bettenstation. Das Geschoss weist 16 Patientenzimmer mit 20 Betten auf. Hinzu kommen Flächen für den interdisziplinären Stützpunkt und Personalaufenthalt, Untersuchungsräume, Büroräume, die Verteilküche, Lager- und Sanitärräume. Während der Interimsphase werden die vorhandenen Flächen im Übergang Nord und die Flächen im Neubau der Reha-Aufstockung eine funktionale Einheit bilden. 3. Obergeschoss: In das 3. OG zieht die Station für Kinder- und Jugendpsychiatrie ein, die zurzeit im H-Haus untergebracht ist. Es stehen 15 Patientenzimmer mit 18 Betten zur Verfügung sowie Therapie-, Untersuchungs-, Aufenthalts- und Arbeitsräume für das Personal. Wohnungsähnliche Gemeinschaftsflächen berücksichtigen die Tatsache, dass sich die Kinder und Jugendlichen über einen längeren Zeitraum dort aufhalten werden. Die Station wird auch nach Beendigung der Interimsnutzung des darunter liegenden Geschosses an dieser Stelle verbleiben und zusätzliche Büro- und Therapieräume als Nachnutzung im 2. OG erhalten. Gebäudeerschließung: Das Reha-Gebäude grenzt nördlich an einen bestehenden Treppenraum an, der das Gebäude "Übergang Nord" und das Reha-Gebäude miteinander verbindet und erschließt. Der bestehende Treppenraum wird erweitert und erhält einen zusätzlichen Bettenaufzug, um der zukünftig vergrößerten Bettenanzahl Rechnung zu tragen. Der zweite Rettungsweg wird über eine neue Außentreppe im nordöstlichen Bereich der Aufstockung sichergestellt. Konstruktion: Die dreigeschossige Aufstockung wird in der Stahlbetonbauweise errichtet. Diese besteht aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Aufgrund der zusätzlichen Gebäudelasten und um im Erdgeschoss größere Eingriffe vermeiden zu können, werden die Decken aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise geplant (Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern). In definierten Kernbohrzonen werden vorgespannte Massivplatten zum Einsatz kommen. Die Technikzentrale auf dem Dach des Übergang Nord wird als leichte Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach geplant und mit Sandwichelementen verkleidet. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit einer Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein Flachdach als extensiv begrüntes Warmdach mit Photovoltaikmodulen. Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden. Genauere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen (insbesondere dem Leistungsverzeichnis) zu entnehmen.

Voraussetzungen

Referenzen:
  • Der Bieter hat mindestens 3 Referenzen über die Ausführung vergleichbarer Leistungen aus den letzten 10 Jahren (gerechnet ab dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe) vorzulegen.
Finanziell:
  • Der Bieter hat den Gesamtumsatz seines Unternehmens für die letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben
  • Der Bieter hat den Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadensfall vorzulegen: Personenschäden: mindestens 5.000.000,00 EUR Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5.000.000,00 EUR
Rechtlich:
  • Der Bieter hat einen aktuellen Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Angebotsabgabe) vorzulegen. Sofern der Bieter nicht zur Eintragung im Handelsregister verpflichtet ist, ist ein vergleichbarer Nachweis vorzulegen (z. B. aktuelle Gewerbeanmeldung oder Eintragung in die Handwerksrolle).
Sonstige:
  • Der Bieter hat die jahresdurchschnittliche Beschäftigtenzahl seines Unternehmens in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren anzugeben.

Dokumente

216.pdf

Verwaltung
216 KB

Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen, das eine Checkliste der mit dem Angebot einzureichenden Formblätter, unternehmensbezogenen und leistungsbezogenen Unterlagen enthält.

221.pdf

Finanzielles
51 KB

Formblatt zur Preisermittlung bei Zuschlagskalkulation mit detaillierten Angaben zum Verrechnungslohn, Zuschlägen auf Einzelkosten und Ermittlung der Angebotssumme.

234.pdf

Verwaltung
51 KB

Erklärung einer Bieter- oder Arbeitsgemeinschaft zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters und zur Bestätigung der gesamtschuldnerischen Haftung im Falle der Auftragserteilung.

Eigenerklärung zu Russlandsanktionen.docx

Vertragliches
19 KB

Verbindliche Eigenerklärung des Bieters zur Einhaltung der EU-Sanktionen gegen Russland, insbesondere bezüglich der Staatsangehörigkeit, Beteiligungsverhältnisse und Unterauftragnehmer.

244.pdf

Vertragliches
42 KB

Ergänzung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bezüglich der Datenverarbeitung, Bearbeitungsphasen und des elektronischen Datenaustauschs über GAEB-Schnittstellen.

1652_AKK_ELT_AP_Reha_GR_Aufzug.pdf

Leistungsumfang
120 KB

Technische Zeichnung und Schachtgrundriss für Aufzugsanlagen mit Angaben zu Kräften auf die Grubensohle, Abmessungen und elektrischen Anschlüssen.

124.pdf

Verwaltung
282 KB

Eigenerklärung zur Eignung für nicht präqualifizierte Unternehmen mit Angaben zu Umsätzen der letzten drei Geschäftsjahre und Referenzen über vergleichbare Leistungen.

211-214, 235+236 mit Lose.pdf

Ausschreibung
1.7 MB

Aufforderung zur Abgabe eines Angebots im EU-weiten offenen Verfahren für Fördertechnik und Aufzugsanlagen inklusive einer Liste der geltenden Anlagen und Fristen.

241.pdf

Vertragliches
55 KB

Ergänzung der Besonderen Vertragsbedingungen zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen sowie Anforderungen an Entsorgungsnachweise.

233.pdf

Verwaltung
43 KB

Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen zur Benennung von Art und Umfang der Teilleistungen, die an Subunternehmer vergeben werden sollen.

222.pdf

Finanzielles
54 KB

Formblatt zur Preisermittlung bei Kalkulation über die Endsumme mit Aufschlüsselung des Verrechnungslohns und der Umlagen auf die unmittelbaren Herstellungskosten.

223.pdf

Finanzielles
47 KB

Formular zur Aufgliederung der Einheitspreise nach Lohn-, Stoff-, Geräte- und sonstigen Kosten für spezifische Positionen des Leistungsverzeichnisses.

460_LV_Reha_Bettenaufzug_260724.pdf

Leistungsumfang
464 KB

Leistungsverzeichnis für Bettenaufzüge und Fördertechnik mit allgemeinen Angaben, technischen Anforderungen, Vorschriften und Abnahmebedingungen.

eigenerklärung-tariftreue-und-mindestlohn.pdf

Vertragliches
131 KB

Eigenerklärung zur Einhaltung von Tariftreue und Mindestlohn gemäß dem Hamburgischen Vergabegesetz (HmbVgG).

FAQ

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